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MAN TGE auf allen Wegen – zwischen Arbeit und Freizeit

TGE im Dual Use // TGE 4x4 als Globetrotter // Via Höherlegung über Stock und Stein

MAN TGE

Die hausinterne MAN-Edelschmiede BMC (Bus Modification Center) in Plauen präsentiert auf der CMT in Stuttgart (13. – 21.01.2018) erste Überlegungen zum Dual-Use-Vehicle. Initialzündung waren die Ausbauten des MAN TGE zum BF3-Fahrzeug – jene Begleitfahrzeuge, die Schwertransporte nach hinten absichern und zudem rollendes Hotel für die Crew sind. Ungeachtet des beruflichen Auftrags dieser Fahrzeuge sind für den MAN TGE aber auch rein freizeitliche Einsatzgebiete vorstellbar.

So ganz neu ist das Thema nicht. Bereits vor 90 Jahren hat MAN den ersten Wochenendwagen auf einer Fahrzeugmesse der breiten Öffentlichkeit präsentiert. Damals wie heute sind es vor allem Reisebusse, die mit individuellen Ausbauten die Werkshallen in Plauen verlassen – seien es Mannschaftsfahrzeuge für bekannte Sportvereine, VIP-Shuttles für Staatsoberhäupter, Tourneebusse für Musiker oder eben auch Wohnmobile der Sonderklasse. Aufbauend auf dieser Kompetenz und dem wachsenden BF3-Geschäft sind nun zwei kleine „Reisemobile“ als Ideenträger entstanden, die einen Ausblick möglicher Individualisierung geben.

Beide Prototypen nutzen als Basis einen MAN TGE 4x4 Kastenwagen mit Standard-Radstand und Hochdach. Motorisiert werden die Fahrzeuge durch einem 1.968 cm3 großen Dieselmotor mit 130 kW / 177 PS. Während der erste Prototyp den Grundgedanken der Variabilität zum Dual-Use-Vehicle für zwei Personen folgt, präsentiert sich das zweite Konzept im klassischen Grundriss festeingebauter Inneneinrichtungen. Beide Fahrzeuge verstehen sich jedoch nicht als reisefertiges Wohnmobil, sondern eher als solide Basis mit viel Raum für die spezifischen Wünsche des Endkunden. Denn vor allem das duale System mit herausnehmbaren und an verschiedenen Orten platzierbaren Möbeln wendet sich an jene, die eher ihre sportlichen Freizeitaktivitäten mit teurem Equipment im Fokus haben als das eigentliche automobile Reisen in den Urlaub. Oder kurz: Unter der Woche transportiert der MAN TGE das Arbeitsgerät im Beruf, am Wochenende die Mountainbikes oder den Heißluftballon im Nebenjob.

„Mit der zweiten Studie sind wir einen Schritt weiter gegangen, um zu zeigen, was das BMC zu leisten vermag. Hier haben wir neben einer Nasszelle auch ein Aufstelldach verbaut, wie es sonst eigentlich nur bei kleineren Fahrzeugen zu finden ist. Damit wollen wir unsere Kompetenz und Erfahrung in der Individualisierung von Fahrzeugen zeigen, die sich vor allem im klassischen B2B-Geschäft auf den Ausbau von Reisebussen an gewerbliche Kunden gründet“, so Heinz Kiess, Senior Manager Sales & Marketing Bus Modification Center.

Eine Fahrwerkshöherlegung sowie breite Geländereifen, die eine weitere Vergrößerung der Bodenfreiheit gewährleisten, tragen dem individuellen Charakter der Studien Rechnung. Darüber hinaus sorgt die Modifikation für eine deutliche Verbesserung der Fahreigenschaften abseits befestigter Straßen. So gerüstet zeigen beide Studien die breit aufgestellte Kompetenz des BMC, wenn es um Individualisierung und Optimierung von Fahrzeugen aus dem Hause MAN geht.

Die beiden Studien sind auf dem Stand des BMC (E026) in der Halle 1 zu sehen.