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MAN Nutzfahrzeuge vereinbart mit Arbeitnehmervertretern für Salzgitter Standortsicherung

Die MAN Nutzfahrzeuge Gruppe und die Arbeitnehmervertreter in Salzgitter haben gemeinsam eine Vereinbarung zur Sicherung des Standorts und der Arbeitsplätze getroffen. Der Vertrag umfasst die Modernisierung des Standorts mit Investitionen von rund 60 Mio. Euro bis 2012 sowie Beiträge zur Kostenentlastung durch die Arbeitnehmer bei Entlohnung und Arbeitszeit.

„Wir freuen uns, dass wir damit gemeinsam die Basis legen können, um den Standort Salzgitter zukunftsfähig aufzustellen und den Geschäftsbereich Bus von MAN insgesamt wieder rentabler zu gestalten“, sagte Joachim Dürr, Geschäftsführer von NEOMAN, der Bustochter von MAN Nutzfahrzeuge. Die Maßnahmen sollen im Frühjahr 2008 einsetzen und werden bereits in diesem sowie in den Folgejahren zu wesentlichen Ertragsverbesserungen führen, unter anderem durch Synergien mit dem Lkw-Bereich.

Die Montage von Bus-Fahrgestellen (Chassis) wird in Salzgitter neu strukturiert und mit Investitionen in eine neue Montagelinie zu einem Kompetenz-Center weiterentwickelt. Dort wird es künftig 500 Arbeitsplätze geben. Der stark wachsende Lkw-Bereich im Werk Salzgitter wird ausgebaut, und 250 Mitarbeiter aus der Bussparte aufnehmen. Zudem investiert MAN am Standort in ein neues Logistikzentrum mit rund 220 Mitarbeitern. Ein wesentlicher Teil zentraler Funktionen wird künftig in München konzentriert. Die Produktion von Komplettstadtbussen erfolgt künftig in Polen.

Um den Busbereich der MAN Nutzfahrzeuge Gruppe zukunftssicher und ertragsstärker zu machen, hatten Arbeitgeber und Arbeitnehmer im vergangenen Jahr Gespräche aufgenommen. Dabei war es von Beginn an erklärtes Ziel der Geschäftsleitung, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Beides wurde mit der Vereinbarung nun erreicht.